HühnerfleischHühnerfleisch

Hühnerfleisch

  • Gallus gallus

    Humorale Qualität

    kühlend 0°, wärmend 2-3° trocknend 1°, befeuchtend/nährend 2-3°

    TCM Temperatur

    Henne: neutral; Poulet, Junghähne: warm

  • Geschmacksüss
  • FunktionskreisMilz, Niere, Leber, Herz, Magen
  • KategorieNahrungsmittel, Fleisch / tierische Produkte
  • FamiliePhasianidae

Inhaltsstoffe

Brathuhn: Protein 20%, Arginin 1390mg, Tryptophan 280mg // Fett 10%, ges.FS 2,5g, Ölsäure 2,7g, mehrf.unges.FS* 2,1g // Mineralien und Spurenelemente: K (260mg = 14%TB), Fe (0,7mg = 7%TB), Zn (1mg = 14%TB) // Vitamine: B1 (0,1mg = 11%TB), B2 (0,2 = 20%TB), Niacin (6,8mg = 50%TB), Vit.B6 (0,5mg = 40%), Vit.B12 (0,4?g = 16%TB), Pantothensäure (1mg = 15%TB Huhn, Brust: Protein 22%, Arginin 1550mg, Tryptophan 310mg // Fett 6%, ges.FS 1,8g, Ölsäure 1,7g, mehrf.unges.FS* 1,3g // Mineralien und Spurenelemente: K (265mg = 13%TB), Fe (1,1mg = 11%TB) // Vitamine: B1 (0,1mg = 1%TB), B2 (0,1 = 10%TB), Niacin (11mg = 85%TB), Vit.B6 (0,5mg = 40%), Vit.B12 (0,4?g = 16%TB) Huhn, Schlegel: Protein 18%, Arginin 1270mg, Tryptophan 260mg // Fett 11%, ges.FS 3,5g, Ölsäure 2,8g, mehrf.unges.FS* 2,2g // Mineralien und Spurenelemente: K (250mg = 12%TB), Fe (1,8mg = 18%TB) // Vitamine: B1 (0,1mg = 11%TB), B2 (0,2 = 20%TB), Niacin (5,6mg = 43%TB), Vit.B6 (0,24mg = 20%), Suppenhuhn: Protein 19%, Arginin 1390mg, Tryptophan 280mg // Fett 20%, ges.FS 6,3g, Ölsäure 5,8g, mehrf.unges.FS* 4,7g // Mineralien und Spurenelemente: K (180mg = 9%TB), Fe (1,2mg = 12%TB), Zn (1,3mg = 19%TB) // Vitamine: B1 (0,1mg = 11%TB), B2 (0,2 = 20%TB), Niacin (8,8mg = 70%TB), Vit.B6 (0,5mg = 40%) *ohne Arachidonsäure

TCM Wirkungen

1 Blut tonisieren

Diese Nahrungsmittel sind im Temperaturverhalten meist kühl bis warm. Ihr Geschmack ist meist süss, sauer, oder bitter.
Durch eine schwache Konstitution oder eine chronische Erkrankung, starken Blutverlust, schlechte Ernährung, Schlafmangel und psychische Dauerbelastung, kann sich ein Leber-Blut Mangel oder ein Herz-Blut Mangel manifestierten.
Nahrungsmittel, die Blut tonisieren, sind meist reich an Chlorophyll, bestimmten Vitaminen (z.B. Folsäure, Vitamin B12, Vitamin A bzw. Betakarotin), Mineralien (z.B. Eisen) oder Spurenelementen (z.B. Mangan). Da Qi das Blut erzeugt, stärken Qi tonisierende Nahrungsmittel sekundär den Aufbau des Blutes.

Nahrungsmittel Beispiele:
Aprikose, Dattel, Eigelb, Heidelbeere, Himbeere, Hühnerfleisch, Leber, Kirsche, Melasse, Feldsalat, Spinat, Rande, Broccoli, Federkohl, Kichererbse, Linse, Pinienkerne, Dulse

Klinische Manifestationen:
Leber-Blut Mangel:
schlechte Sicht, verschwommenes Sehen, Lichtempfindlichkeit, Nachtblindheit, trockene Augen, Mouches volantes, Schwindel, Benommenheit, Müdigkeit, Vergesslichkeit, Ohrgeräusche, Einschlafstörungen, Schlafwandeln, reden im Schlaf, unruhiger Schlaf, Schlaflosigkeit, Hypertonie infolge aufsteigendem Leber-Yang, wenig genährte spröde Muskeln, Sehnen und Bänder, Knochenhautreizung, Gelenkbeschwerden, knirschende Gelenke, Knorpeldegeneration, Spasmen, Zittern, Taubheitsgefühl, brüchige, spröde, stumpfe und trockene Nägel, Haare und Haut, Hautprobleme, unregelmässige Menstruation mit wenig Blut, Amenorrhö, Dysmenorrhö, Zwischenblutungen, spärlicher und hellroter Menstruationsfluss, unruhiger Fetus, drohender Abort, Anämie, Anorexie, verminderte Milchbildung, mattblasses Gesicht, Lippen und Nägel, trockene Verstopfung, trockene Haut
Zunge: blass, dünn, kleiner Zungenkörper; Belag: trocken, dünn oder wenig
Puls: dünn, rau, ev. drahtig

Herz-Blut Mangel:
Palpitationen, Herzklopfen mit Angstzuständen, Absenzen, Schreckhaftigkeit, Einschlafstörung, viele Träume, Ängstlichkeit, Müdigkeit, Schwindel, mattblasses Gesicht und Lippen
Zunge: blass, dünn, kleiner Zungenkörper; Belag: trocken, dünn oder wenig
Puls: dünn, rau

Blut-Mangel, Anämie, Blutmangel, Palpitationen, Herzklopfen, Schwindel, Gebärmutterblutung, Schwäche nach der Geburt, Laktationsmangel, Milchbildungsmangel, Nägel brüchig, Haarausfall (Hühnersuppe mit Angelikawurzel und roten Datteln)

1 Qi tonisieren

Diese Nahrungsmittel sind im Temperaturverhalten meist neutral. Ihr Geschmack ist meist süss. Qi-Mangel ist oftmals eine Folge von schlechter Ernährung, Überarbeitung, zu vielem Sitzen, von starker oder langandauernder mentaler und psychischer Belastung, von Stress, und chronischer Erkrankung. Er manifestiert sich vorwiegend in den Funktionskreisen Milz, Lunge, Herz, Magen und Niere.
Ein allgemeiner Qi-Mangel zeigt sich in Müdigkeit, körperlicher Schwäche, kraftloser Stimme, und/oder blassem Gesicht.

Nahrungsmittel Beispiele:
Alle Getreide, insbesondere, Quinoa, Süssreis, Gerste, Mais, Azukibohnen, Chinakohl, Fenchel, Karotte, Fleisch, insbesondere Pferdefleisch, Rindfleisch, Kaninchenfleisch, Schafsmilch, Banane, Haselnuss, Marroni, Sonnenblumenkerne

Klinische Manifestationen:
Milz-Qi Mangel:
Mattigkeit, Appetitmangel, loser Stuhl, Blähungen, gestörte Darmflora, Verdauungsschwäche, Dyspepsie, Verdauungsenzymmangel, verminderte Gallebildung, Müdigkeit nach dem Essen, Anorexie, Hyperglykämie, Diabetes mellitus, Ödem, Lymphstau, Hämorrhiden, Prolaps, unruhiger Fetus, drohender Abort, verminderte Milchbildung, Neigung zu Hämatomen und Blutungen, Muskelschwäche der Extremitäten, Blässe

Zunge: blass, ev. geschwollen, Zahneindrücke; Belag: dünn
Puls: leer, schwach

Lungen-Qi Mangel:
Abwehrschwäche (Wei-Qi-Mangel), Erkältungsanfälligkeit (Wei-Qi-Mangel), spontanes Schwitzen, schwache Stimme, kraftloses Husten, flache Atmung, Kurzatmigkeit, Keuchatmung, Belastungsdyspnö, flüssiger klarer Schleim, Darmträgheit, Blässe
Zunge: blass, ev. geschwollen; Belag: dünn
Puls: leer, schwach

Herz-Qi Mangel:
Herzrasen, Herzstolpern, starkes Herzklopfen, Palpitationen, Schlaflosigkeit, Hypotonie, Ängstlichkeit, Panik, Beengungsgefühle, Nervosität, Belastungsdyspnö, Schwitzen, thorakales Engegefühl
Zunge: blass, geschwollen; Belag: dünn
Puls: leer, schwach, dünn

Magen-Qi Mangel:
Schmerzen im Oberbauch, Appetitmangel, Geschmacksverlust, Erbrechen, Übelkeit, Hypoazidität des Magens, Aufstossen, Reflux aus Sphinkterschwäche, Schluckauf, starke Müdigkeit vor allem morgens, schwache Extremtitäten
Zunge: blass, ev. geschwollen; Belag: dünn
Puls: leer, schwach, dünn

Nieren-Qi Mangel:
Schmerzen und Schwäche im unteren Rücken und in den Knien, Fersenschmerz, Kraftlosigkeit, unruhiger Fetus, drohender Abort, lockere Zähne, Potenzschwäche, Impotenz, Ejaculatio praecox, Fluor vaginalis, Tinnitus, Haarverlust, Schwindel, Vergesslichkeit
Zunge: blass, ev. geschwollen; Belag: dünn
Puls: leer, schwach, tief

tonisiert Milz-Qi, Verdauungsschwäche, Appetitlosigkeit, Durchfall, Gewichtsverlust, Anorexie, Magersucht, Diabetes mellitus, Ödeme, Gebärmutterblutung, Muskelschwäche, tonisiert Nieren-Qi, Oligurie, Urinieren vermindert, Urinieren häufig, Polyurie, Harninkontinenz, Samenverlust, Spermatorrhö, Tinnitus, Ohrrauschen, Knochenschmerzen, Knieschmerzen, Hüftschmerzen, Impotenz (Hühnersuppe mit Reiswein und Lauchsamen)

TEN Wirkungen

1 befeuchten / nähren und wärmen

Befeuchten / nähren:
Unter Befeuchten ist die Anregung der eigenständigen Säfte- und Stoffneubildung des Körpers zu verstehen. Nähren dagegen umschreibt die Zuführung von Säften und Stoffen von ausserhalb wie z.B. Phytoöstrogene.

Wärmen:
Wärmen umschreibt sowohl die energetische und temperaturbezogene Wärme wie auch den bewegenden Aspekt. Wärmen bedeutet auch, Säfte zu verdünnen und zu verteilen.

Anämie, Blutmangel, Palpitationen, Herzklopfen, Schwindel, Harninkontinenz, Samenverlust, Spermatorrhö Gebärmutterblutung, Schwäche nach der Geburt, Laktationsmangel, Milchbildungsmangel, Nägel brüchig, Haarausfall (Hühnersuppe mit Angelikawurzel und roten Datteln), Verdauungsschwäche, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Anorexie, Magersucht, Diabetes mellitus, Oligurie, Urinieren vermindert, Tinnitus, Ohrrauschen, Muskelschwäche, Knochenschmerzen, Knieschmerzen, Hüftschmerzen, Impotenz (Hühnersuppe mit Reiswein und Lauchsamen)

2 trocknen und wärmen

Trocknen:
Unter Trocknen ist das Ausleiten von übermässiger Feuchtigkeit aus den Zellen sowie aus dem Körper und auch der zusammenziehende, adstringierende Effekt zu verstehen.

Wärmen:
Wärmen umschreibt sowohl die energetische und temperaturbezogene Wärme wie auch den bewegenden Aspekt. Wärmen bedeutet auch, Säfte zu verdünnen und zu verteilen.

Ödeme, Durchfall, Urinieren häufig, Polyurie

TCM Kontraindikationen

Bei äusseren Erkrankungen.

TCM Nebenwirkungen

TEN Kontraindikationen

Bei äusseren Erkrankungen.

Blutgruppenverträglichkeit

  • Blutgruppe 0: +
  • Blutgruppe A: +
  • Blutgruppe B: -
  • Blutgruppe AB: -

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    1. Diese Datenbank enthält einzigartige topaktuelle Informationen über die Wirkungen von Nahrungsmitteln, Heilkräutern, Rezepturen, Gewürzen und Kochrezepten, wie sie in der TCM und der westlichen Sichtweise verstanden werden können. Die gesamte Materia Medica (Heilkräuter) und Materia Diätetica (Nahrungsmittel) und Materia Condimenta (Gewürze) der Heilpraktikerschule Luzern, sowie sämtliche Heilkräuterrezepturen welche von Ulrike von Blarer Zalokar zusammengestellt wurden, alle Kochrezepte des Buches "EssenZ aus der Küche" und vieles mehr sind Inhalt dieser laufend aktualisierten Datenbank.
    2. Fast sämtliche Nahrungsmittel wurden in der Arbeitsgruppe Nahrungsmittel der SBO-TCM (Schweizerische Berufsorganisation für Chinesische Medizin) für den Aufbau einer einheitlichen Verbandsprüfung klassifiziert. Den aktiven Mitgliedern (Ulrike von Blarer Zalokar, Eve Rüegg, Barbara Fendrich, Petra Kamb und Karin Haas) sei für den unermüdlichen Einsatz von 58 ganztägigen Sitzungen und fast unendlich viel sonstiger Recherchearbeit gedankt. Von der Arbeitsgruppe verwendete Quellen- und Literaturliste
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